"Verwandeln Sie Ihren Garten in ein Paradies für Igel
Ein für die lokale Tierwelt vorteilhafter Außenbereich gibt essenziellen Arten ihren Platz im ökologischen Gleichgewicht zurück. Der Igel, ein unauffälliges und wertvolles kleines Säugetier, spielt eine Schlüsselrolle bei der natürlichen Bekämpfung schädlicher Insekten. Mit der Anlage eines natürlichen und ökologischen Gartens, der seine Anwesenheit fördert, tragen Sie aktiv zu seinem Überleben bei und können gleichzeitig die Vielfalt der heimischen Natur direkt von zu Hause aus beobachten.
Geeignete Rückzugsorte schaffen
Igel benötigen Verstecke, um sich vor Fressfeinden, Kälte und Hitze zu schützen. Laubhaufen, Reisigbündel, Holz- oder Steinhaufen an einer ruhigen Stelle im Garten sind eine einfache und wirksame Lösung. Verzichten Sie auf übertriebene Sauberkeit: Ein bisschen Unordnung in der Natur ist ein wahrer Schatz für diese Tiere. Dichte Hecken, die das ganze Jahr über unbeschnitten bleiben, bieten ebenfalls gute Rückzugsorte. Bei Willemse empfehlen wir, einen Bereich des Gartens bewusst „wild“ zu lassen und abseits der Hauptwege zu platzieren, um den Igeln einen ruhigen Lebensraum zu bieten, ohne Ihre Hauptlandschaftsbereiche zu stören.
Den Durchgang zwischen Gärten erleichtern
Igel legen jede Nacht mehrere hundert Meter zurück, um Nahrung zu finden. Es ist daher wichtig, dass sie ungehindert von einem Garten in den nächsten gelangen können. Bohren Sie an der Basis Ihrer Zäune oder Gitter 13 cm x 13 cm große Öffnungen, um ihnen freien Durchgang zu ermöglichen. Undurchdringliche Mauern und direkt auf dem Boden verlegte Zäune blockieren ihre üblichen Wege. Ermutigen Sie auch Ihre Nachbarn, das Gleiche zu tun, um einen echten ökologischen Korridor zu schaffen. Die Kontinuität der Lebensräume ist für ihr Überleben entscheidend. Mähen Sie den Rasen nicht zu häufig, damit sie diskrete und geschützte Durchgänge haben.
Natürliche Nahrungsquellen anbieten
Der Igel ist ein Freund des Gärtners: Er frisst Schnecken, Nacktschnecken, Insekten und Raupen. Um seine Anwesenheit zu fördern, vermeiden Sie Pestizide oder chemische Produkte, die seine Nahrungsquellen schädigen. Schaffen Sie Bereiche voller Leben: Komposthaufen, Laub, feuchte Zonen ziehen Regenwürmer und verschiedene Insekten an. Stellen Sie auch eine flache Schale mit sauberem Wasser bereit, besonders in Trockenperioden. Geben Sie ihnen niemals Milch, die für sie giftig ist. Ein Holzstapel, der Käfer oder Larven beherbergt, wird diese kleinen Nachtjäger ebenfalls anziehen. Auch die pflanzliche Vielfalt spielt eine Rolle: Blühende Hecken, ein biologischer Gemüsegarten oder eine natürliche Wiese sind nützliche indirekte Nahrungsquellen.
Gartengestaltung sichern und Gefahren minimieren
Ein Garten kann für Igel gefährlich sein, wenn er nicht mit Bedacht gestaltet wird. Gartennetze, unbedeckte Pools, tiefe Löcher oder chemische Pflanzenschutzmittel stellen potenzielle Fallen dar. Verschließen Sie Öffnungen, installieren Sie Rampen zu Wasserstellen, und verwenden Sie engmaschige, straff gespannte Netze, um ein Verheddern zu vermeiden. Überprüfen Sie vor dem Betrieb Ihrer Rasenmäher oder Roboter stets geschützte Bereiche. Ein Garten-Tipp von Willemse: Stellen Sie ein diskretes und gut isoliertes Igelhaus aus Holz in einer ruhigen Gartenecke auf. Es dient als Winterquartier oder Nistplatz für Weibchen und sorgt dafür, dass dieser nützliche Helfer dauerhaft bleibt.
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